Home / Allgemein / Juniorwahl- Die Realschule wählt wie bei der Bundestagswahl

 

Die Schüler der neunten und zehnten Realschulklassen am Geroldsecker Bildungszentrum in Seelbach gaben bei der Juniorwahl ihre Stimme ab. Die Wahl simulierte den Ablauf bei der Bundestagswahl so real wie möglich.

Die Klassensprecher der neunten Klassen legten als Wahlhelfer ein Wählerverzeichnis an und stellten die entsprechenden Wahlbenachrichtigungsscheine aus. Die Wahl fand in einem eigens eingerichteten Wahllokal statt. Alle Wahlberechtigten wiesen sich mittels ihres Schülerausweises aus und gaben den Wahlberechtigungsschein ab. Von den Wahlhelfern wurden die Wähler im Wählerverzeichnis vermerkt und die Wahlunterlagen ausgegeben. Der Wahlschein unterschied sich lediglich durch die blaue Farbe vom „richtigen“ Wahlschein bei der Bundestagswahl. Zur Wahlentscheidung zogen sich die Wähler in die Wahlkabine zurück. Nach dem Falten des Wahlscheins steckten ihn die Schüler in die Wahlurne, die mit einem Siegel und Plomben versehen war, außerdem wurde sie von einem Wahlhelfer nicht aus den Augen gelassen, um Manipulationen zu verhindern. Die Auszählung der Wahl wurde wiederrum von den Wahlhelfern vorgenommen. Seit Sonntagabend 18 Uhr sind die Ergebnisse der Juniorwahl im Internet einsehbar.

Im EWG-Unterricht wurden die Klassen in den vorausgegangenen Stunden thematisch auf die Bundestagswahl vorbereitet, so wussten sie beispielsweise was sich hinter den Begriffen Erst- und Zweitstimme verbirgt, kannten die Aufgaben des Bundestages und hatten sich mithilfe des Wahl-O-Mat mit den Programmen und Positionen der verschiedenen Parteien auseinandergesetzt.

Die Schüler sollen durch die Durchführung und Teilnahme an der Juniorwahl ermutigt werden mit dem Erreichen der Volljährigkeit als mündige Bürger ihr Wahlrecht wahrzunehmen. Erste Reaktionen zur Juniorwahl in den teilnehmenden Klassen geben Anlass zuversichtlich in die Zukunft zu blicken, da viele Schüler äußerten, dass sie dieses Projekt sehr positiv wahrnahmen und sich nun gut vorstellen könnten später an Wahlen teilzunehmen, da sie nun die Abläufe kennen.